Menschen, die aus der Not geflüchtet sind, verdienen unser herzliches Willkommen.

Die „Aktion Neue Nachbarn“

Flüchtlinge sind unsere neuen Nachbarn.

Es sind Menschen die aus allen Teilen der Welt, dem Nahen Osten, Osteuropa und Afrika, zu uns kommen. Krieg, Katastrophen, Verfolgung und bittere Armut haben sie zur Flucht gezwungen. Schreckliche Erlebnisse und Schicksale pflastern ihren Weg zu uns. Ihre Flucht war gefährlich und für viele tödlich. Familien wurden auseinandergerissen. Diesen Menschen wollen wir helfen: Mit der Aktion Neue Nachbarn. Diese Aktion hat unser Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki im November 2014 ins Leben gerufen. Ziel der Aktion ist es, die Willkommenskultur für und die Integration von Flüchtlinge im Erzbistum Köln zu fördern, die Bedarfe von Flüchtlingen stärker in das Bewusstsein zu rücken sowie alle kirchlichen und nicht-kirchlichen Akteure und Initiativen zu vernetzen.

Hotline für Flüchtlingsfragen

Telefon: 0221 1642 1212
werktags von 9 bis 16 Uhr

E-Mail:
fluechtlingshilfe@erzbistum-koeln.de

Wir glauben daran, dass wir in Deutschland eine neue Willkommenskultur für Flüchtlinge schaffen können.

Wir glauben daran, dass Mitgefühl, Akzeptanz und die nachhaltige Bereitschaft zu helfen, den Flüchtlingen hilft, inmitten unserer Gemeinschaft anzukommen. Dass Kontakt und Austausch dazu führen, dass aus Fremden Nachbarn werden, die Deutschland ihre Heimat nennen.  Sehr viele Menschen engagieren sich bereits in unseren Gemeinden für Flüchtlinge. Dazu ist diese Aktion geschaffen. Denen zu helfen, die Flüchtlingen helfen wollen. Lassen Sie uns als Menschen, als Christen unsere neuen Nachbarn willkommen heißen!

 

  • Aus den Evangelien und der christlichen Soziallehre ergibt sich der Auftrag, dass wir uns als katholische Kirche für Notleidende und Bedrängte und damit auch für Flüchtlinge einsetzen.
  • Damit Flüchtlinge im Erzbistum Köln gut leben können, wollen wir in unseren Gemeinden eine Willkommenskultur für alle Menschen schaffen.
  • Wir unterstützen, vernetzen und fördern die vielen Flüchtlingshelfer im Erzbistum Köln und präsentieren ihre Arbeit der Öffentlichkeit.
  • Flüchtlinge unterstützen wir auch, indem wir uns öffentlich für eine ihre Würde achtende Politik einsetzen.

Seien Sie ein Teil der Willkommenskultur. Jeder kann bei der Aktion-Neue-Nachbarn mitmachen:

  • Wenn Sie sich informieren wollen, finden Sie hier Hintergrundwissen und Praxisbeispiele erfolgreicher Flüchtlingshilfe.
  • Für Engagierte und Ehrenamtliche gibt es hier Tipps, Unterstützung und Ansprechpartner.
  • Sie möchten eine Flüchtlingsinitiative verwirklichen und brauchen finanzielle Unterstützung. Dafür hat das Erzbistum Köln eine Soforthilfe von einer Million Euro bereit gestellt, die an Initiativen in den Pfarrgemeinden unbürokratisch ausgezahlt wird.
  • Wie helfen Ihnen, wenn Sie oder Ihre Gemeinde Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung stellen möchten.
  • Und für die schnelle, selbst organisierte Flüchtlingshilfe in der Nachbarschaft können Sie unserer Facebook-Gruppe beitreten – das NEUE-NACHBARN-NETZWERK.

Gemeinsam können wir die Situation der Flüchtlinge positiv verändern. Ermöglichen wir ihnen ein Ankommen als Neue Nachbarn!

Projektleiter und Flüchtlingsbeauftragte

Geleitet wird die „Aktion Neue Nachbarn“ von Diözesan-Caritasdirektor Dr. Frank Johannes Hensel. Außerdem zeichnen sich Klaus Hagedorn als Koordinator der Flüchtlingshilfe im Erzbistum Köln und Heinz Müller als Flüchtlingsbeauftragter der Caritas im Erzbistum Köln verantwortlich für die Aktion. Weitere Experten und Koordinatoren der Caritas sowie der übrigen katholischen Verbände im Erzbistum Köln sind in vielen Fragen für Ehrenamtliche und Flüchtlinge da: Mit Beratung, integrativen Alltagshilfen, Sprachförderung, Angeboten für Kinder oder Therapie für Traumatisierte. Damit sollen in den Gemeinden die Flüchtlingshilfe gestärkt und örtliche Hilfeangebote unterstützt werden.

Dr. Frank Johannes Hensel

1963 in Wuppertal geboren, verheiratet, vier Kinder, ist seit April 2005 Diözesan-Caritasdirektor im Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln. Nach seinem Studium der Humanmedizin an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, war er von 1991- 1994 Assistenzarzt in der Inneren Abteilung des Krankenhauses Maria Hilf in Mönchengladbach. Anschließend arbeitet er vier Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie der Heinrich-Heine-Universität. Nebenbei absolvierte er sein Zusatzstudium der Gesundheitswissenschaften und Sozialmedizin. Von 1998 bis 2004 war er Mitglied der Geschäftsführung der Bundesärztekammer.

Seinen Amtseintritt beim Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln hatte er im November 2004. Neben der Leitung der Aktion Neue Nachbarn ist Hensel Mitglied im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes Nordrhein-Westfalen. Hier ist er unter anderem Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Armut und Sozialberichterstattung“. Außerdem ist er Vorsitzender des Arbeitskreises „Wohnungssicherung und soziale Brennpunkte“ der Landesarbeitsgemeinschaft der Öffentlichen und Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen.

„Relevant ist, was Menschen hilft“ unter diesem Titel steht ein Artikel von Dr. Frank Johannes Hensel im Magazin futur2 zur aktuellen Flüchtlingsdebatte. Artikel lesen…

Dr-Hensel

Klaus Hagedorn

Jahrgang 1959, verheiratet, vier Kinder, ist seit Januar 2015 Koordinator der Flüchtlingshilfe im Erzbistum Köln. Nach seinem Studium der Sozialpädagogik an der FH Düsseldorf mit Abschluss Diplom-Sozialpädagoge (1983) arbeitete er zunächst in der offenen Jugendarbeit in den Städten Velbert und Wuppertal. Ab 1992 war er Flüchtlingsberater beim Caritasverband für den Kreis Mettmann. Seit 1995 besetzte er verschiedene Leitungsfunktionen, wie beispielsweise als Abteilungsleiter für Integration sowie Beschäftigungsförderung und Projektentwicklung.

Seit Januar 2015 ist er Koordinator der Flüchtlingshilfe im Erzbistum Köln. Zu seinen Hauptaufgaben gehören die Abwicklung der Anträge auf Mittelzuweisung aus dem Soforthilfefonds für die Flüchtlingshilfe, inklusive der Beratung der Antragsteller sowie die Behandlung des Themas „Wohnraum für Flüchtlinge“ durch Beratung interessierter Kirchengemeinden und Vermittlung an Unterbringungsbehörden. Außerdem erhebt und aktualisiert er die Daten zu den Aktivitäten und Initiativen in den Seelsorgebereichen.

Klaus Hagedorn
Tel.: 0221 1642 1844
E-Mail: klaus.hagedorn@erzbistum-koeln.de

Klaus Hagedorn

Irene Porsch

Verheiratet, zwei Kinder, ist seit April 2015 Flüchtlingsbeauftragte der Caritas im Erzbistum Köln. Nach ihrem Studium der katholischen Theologie in Freiburg, Dublin und Münster mit dem Abschluss Diplom-Theologin arbeitete sie in der Entwicklungszusammenarbeit bei der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) und dem Bischöflichen Hilfswerk Misereor. Hier sammelte sie wichtige Erfahrungen in der Flüchtlingsthematik, insbesondere in verschiedenen afrikanischen Staaten. Seit 2009 besetzt sie verschiedene Leitungsfunktionen wie beispielsweise Diözesanvorsitzende des Bundes der Deutschen katholischen Jugend in Aachen und Leiterin der Stabsstelle Verbandskoordination.

Als Flüchtlingsbeauftragte unterstützt sie die Ansprechpersonen in den Caritasverbänden, prüft und entscheidet über Soforthilfefonds-Anträge der Pfarrgemeinden sowie über Hilfsfonds-Anträge zur verbandlichen Unterstützung der Flüchtlingsarbeit. Sie berät außerdem die Koordinatorinnen und Koordinatoren für Flüchtlingshilfe in den Seelsorgebereichen sowie verschiedene diözesanweit tätige hauptamtliche Abteilungen.

Irene Porsch
Tel.: 0221 2010 310
E-Mail: irene.porsch@caritasnet.de

Irene_Porsch