Interreligiöser Dialog

Interreligiöser Dialog

Unter interreligiösem Dialog wird ein interpersonales und somit ein Beziehungsgeschehen verstanden, in dem die Person(en) im Mittelpunkt stehen. Darin unterscheidet sich der interreligiöse Dialog von einer Verhandlung, bei der es um die Sache geht.

Jeder interreligiöser Dialog beginnt mit dem Interesse am Anderen. Er nimmt die Fragen auf: Wie geht es dir? Weißt du, wer ich bin?

Der interreligiöse Dialog beginnt nicht mit der Auseinandersetzung um theologische Fragen, vielmehr fragt er nach der Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen. Freude und Leiden sind immer konkret.
Der Dialog erfolgt auf unterschiedlichen Ebenen: Dialog des Lebens, des Handelns, des theologischen Austausches und der spirituellen Erfahrung.

In der Begegnung mit Flüchtlingen steht der Dialog des Lebens im Zentrum. Ein Aus-tausch und ein Verständnis füreinander entwickeln sich, wenn Menschen über ihre freudigen und belastenden Erfahrungen, über ihre Sorgen und Sehnsüchte ins Gespräch kommen. Hierzu Raum zu schaffen, ist Anliegen im interreligiösen Dialog.

Interreligiöser Kalender 2017

Der Interreligiöse Kalender verzeichnet die Feste und Festzeiten von Juden, Christen, Muslimen und Aleviten, Bahá’í, Buddhisten und Hinduisten. Der Kalender soll ein Verständnis gegenüber anderen Religionen fördern und auf wichtige Feiertage hinzuweisen. Wer mehr über die Feste und Feiertage der größeren in NRW vertretenen Religionen wissen möchte, wird im Interreligiösen Kalender fündig.

Der Kalender wurde im Auftrag des Integrationsministeriums von der Christlich-Islamischen Gesellschaft (CIG) in Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern der Kirchen, der muslimischen und alevitischen Organisationen, der jüdischen Landesverbände, der Bahá’í, der Buddhisten, der Hindus sowie der altorientalischen Christen erstellt.